Scroll

Lebensübergänge

Veränderung verstehen. Stabilität finden.
Neue Perspektiven entwickeln.

Lebensübergänge sind Phasen, in denen sich wichtige Bereiche des Lebens verändern: der eigene Körper, Beziehungen, Familie, Beruf, persönliche Rollen und die Vorstellung davon, wer man selbst ist.

Nicht jeder Lebensübergang wird zur Krise. Manchmal geraten Körper und Seele jedoch aus dem Gleichgewicht. Psychische und psychosomatische Beschwerden können entstehen oder sich verstärken.

Für wen ist der Therapieschwerpunkt geeignet?

Der Therapieschwerpunkt richtet sich an Menschen, die sich in einer tiefgreifenden Veränderungsphase befinden und dadurch psychisch oder psychosomatisch belastet sind.

Im Mittelpunkt können unter anderem stehen:

  • depressive Symptome und Ängste
  • Reizbarkeit und emotionale Labilität
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Überforderung
  • Konzentrationsprobleme
  • körperliche und hormonelle Veränderungen
  • Veränderungen des Körperbildes
  • Identitäts- und Sinnfragen
  • Partnerschafts- und Familienkonflikte
  • Veränderungen von Sexualität und Libido
  • berufliche Neuorientierung
  • der Übergang in den Ruhestand
  • Verlust, Abschied und veränderte persönliche Rollen

Die konkrete Eignung für eine stationäre Behandlung wird im Aufnahmeprozess individuell geprüft.

Lebensphasen im Fokus

Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter
In dieser Lebensphase können Identitätsfindung, Selbstwert, Autonomie, Beziehungen und Leistungsdruck eine wichtige Rolle spielen.

Lebensmitte und hormonelle Veränderungen
Körperliche Veränderungen, ein verändertes Selbstbild, Stress, Erschöpfung, Sinnfragen und die Neuordnung persönlicher oder beruflicher Ziele können psychisch belastend sein.

Neuorientierung in der Lebensmitte
Manche Menschen fragen sich, ob die bisherige berufliche oder private Lebensgestaltung noch zu ihnen passt. Themen können Beziehungen, Gesundheit, persönliche Entwicklung, berufliche Veränderungen und neue Werte sein.

Übergang in den Ruhestand
Der Abschied aus einem erfüllten Berufsleben kann Fragen nach Identität, Tagesstruktur, sozialen Beziehungen, Gesundheit, Aktivität und neuen Lebensperspektiven aufwerfen.

Die fünf therapeutischen Dimensionen

Körper und hormonelle Veränderungen

Verstehen, was mit mir passiert.

Körperliche Veränderungen können das psychische Wohlbefinden beeinflussen. In der Behandlung geht es darum, körperliche und psychische Zusammenhänge besser zu verstehen und individuelle Beschwerden einzuordnen.

Mögliche Themen sind:

  • körperliche Veränderungen in unterschiedlichen Lebensphasen
  • Schlaf
  • vegetative Symptome
  • Hitzewallungen
  • Libidoveränderungen
  • Erschöpfung
  • Konzentration
  • verändertes Körperempfinden

Ergänzend kann eine individuelle und evidenzbasierte Beratung zu möglichen somatischen Behandlungsoptionen erfolgen.

Psyche und Regulation

Wieder in Balance kommen.

Depressive Symptome, Ängste, Reizbarkeit, emotionale Labilität, Schlafstörungen, Erschöpfung und Überforderung können im Mittelpunkt der Behandlung stehen.

Je nach individuellem Therapieplan können unter anderem eingesetzt werden:

  • kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden
  • Acceptance and Commitment Therapy (ACT)
  • achtsamkeitsbasierte Verfahren
  • Methoden zur Stressregulation
  • Körperbildtherapie
  • Entspannungsverfahren

Gemeinsam werden Symptome, Belastungen und Ressourcen betrachtet. Dabei können die Wechselwirkungen zwischen Hormonen, Psyche, Körper, Beziehungen, Beruf und wichtigen Lebensereignissen sichtbar gemacht werden.

Identität und Lebensphase

Verstehen, wer ich jetzt bin.

Ein Lebensübergang kann das eigene Selbstbild grundlegend verändern. Themen wie Körperbild, Attraktivität, Leistungsfähigkeit, Älterwerden, Verlust und Abschied können ebenso bearbeitet werden wie die Frage:

Was möchte ich in meiner nächsten Lebensphase anders machen?

Ziel kann sein, eine persönliche Antwort auf folgende Fragen zu entwickeln:

  • Wer war ich?
  • Wer bin ich heute?
  • Wer möchte ich werden?

Beziehung, Sexualität und Rollen

Verbunden bleiben und Nähe neu gestalten.

Veränderungen im eigenen Leben wirken sich häufig auch auf Partnerschaft, Familie und Sexualität aus. Mögliche Themen sind:

  • Partnerschaft und Intimität
  • Sexualität und Libido
  • veränderte familiäre Rollen
  • der Auszug der Kinder
  • eigene Bedürfnisse und Grenzen
  • Körperwahrnehmung und Körperbild
  • Selbstmitgefühl
  • Kommunikation über Bedürfnisse, Scham und veränderte Sexualität

Eine psychoedukative Gruppe kann bei entsprechender Indikation durch ein Einzel- oder Paargespräch ergänzt werden.

Zukunft und Selbstwirksamkeit

Entdecken, was jetzt wichtig wird.

Der Blick richtet sich nicht nur auf Beschwerden, sondern auch auf persönliche Werte, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten.

Mögliche Themen sind:

  • berufliche Neuorientierung
  • persönliche Werte und Ziele
  • Selbstfürsorge
  • Bewegung und Ernährung
  • neue Tages- und Lebensstrukturen
  • persönliche Grenzen
  • Umgang mit wiederkehrenden Belastungsmustern
  • Gestaltung der zweiten Lebenshälfte

Ziele der stationären Behandlung

Der Therapieschwerpunkt unterstützt dabei:

  • Veränderungen besser zu verstehen
  • psychische und körperliche Reaktionen zu regulieren
  • neue Orientierung zu entwickeln
  • Beziehungen bewusster zu gestalten
  • persönliche Ressourcen zu aktivieren
  • die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken
  • die nächste Lebensphase aktiv zu gestalten

Zusätzlich kann im Verlauf der Behandlung ein persönlicher Life Transition Plan – „Mein nächstes Kapitel“ entwickelt werden. Dabei geht es um Fragen wie:

  • Was lasse ich zurück?
  • Was möchte ich behalten?
  • Was soll künftig mehr Raum bekommen?
  • Wo setze ich Grenzen?

Alles in einer App

Ihr Plus für Ihren Aufenthalt!

Nutzen Sie unsere kostenlose App für Ihren Klinikaufenthalt! Hier finden Sie vielfältige Informationen, von der Anreise über die Patientenzeitung bis hin zu Ausflugtipps und Veranstaltungen.

Newsletter Klinik ChiemseeWinkel

Aktuelle Kurse, Angebote und Informationen aus der Klinik Chiemseewinkel direkt in Ihren E-Mail Posteingang.

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.