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Therapiegruppe Burnout

Lernen, sich selbst wieder zu spüren

In unserer Therapiegruppe Burnout schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem Sie zur Ruhe kommen, Ihre Situation besser verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen entwickeln können. Sie lernen, wieder Kontakt zu sich selbst, den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen aufzunehmen – abseits von Leistungsdruck und ständiger Selbstoptimierung.

Die Therapiegruppe Burnout ist ein ergänzendes Angebot der Klinik ChiemseeWinkel und findet als geschlossenes Vier-Wochen-Programm im Rahmen des stationären Aufenthalts statt.

Ablauf der Therapiegruppe

Die Gruppe ist zeitlich klar strukturiert, aber inhaltlich bewusst offen gehalten, damit die Themen der Teilnehmer im Vordergrund stehen:

  • 3 Sitzungen I je 1 x wöchentlich für Frauen und Männer à 90 Minuten:
    In den ersten drei Wochen finden bewusst geschlechtergetrennte Termine statt. Das erleichtert es vielen, sich beim Thema Sexualität zu öffnen und Hemmungen abzubauen.
  • Woche 4 I 2 Sitzungen gemischt à 90 Minuten: Ziel der Sitzungen ist es, dass Männer und Frauen ihre Themen gegenseitig schildern, das eigene Erleben besser verstehen und neue Sichtweisen gewinnen.
  • Die Inhalte entstehen aus den Anliegen der Patienten wie z.B.:
    • Ängste rund um Sexualität und Intimität
    • Insuffizienz- und Versagensgefühle
    • fehlende Lust oder Unterschiedlichkeiten im sexuellen Verlangen
    • Erektions- bzw. Potenzprobleme
    • Unehrlichkeit oder Geheimnisse gegenüber dem Partner
  • Psychoedukative Inhalte und gewaltfreie Kommunikation:
    Die Patienten erlernen Skills, wie sie beim Thema Sex mit schwierigen Situationen umgehen können, z.B. durch:

    • Affektwahrnehmung/-benennung: Was fühle ich wirklich – und wie spreche ich darüber?
    • Fight–Flight–Freeze-Reaktionen: Wie reagiert mein Nervensystem in intimen oder belastenden Situationen?

Ziel: Let’s talk about sex

  • Hemmschwelle senken, über Sexualität zu sprechen: Das zentrale Ziel der Therapiegruppe ist es, dass unsere Patienten ins Gespräch kommen – offen, ehrlich und respektvoll. Sexualität soll wieder als ein lebendiger, integrierter Teil des eigenen Lebens erlebt werden – nicht als belastendes oder schambesetztes Tabuthema
  • Gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln: Im Zentrum steht das gemeinsame Erarbeiten von konkreten Handlungsmöglichkeiten, z.B. Wie kann ich mit meinen Ängsten in der Sexualität konstruktiver umgehen? Wie können intime Gespräche mit dem Partner gelingen?
  • Bewusstwerdung für eigene Muster: Wenn ein Patient erkennt, welche inneren Muster und Überzeugungen durch Sexualität oder Situationen aus dem Liebesleben aktiviert werden, entsteht mehr Klarheit – und damit die Möglichkeit, achtsamer zu handeln.

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