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Klangreisen als Teil der rezeptiven Musiktherapie

Podcast-Folge #066 online

In der neuesten Folge gibt Musik- und Klangtherapeutin Silke Katzenbach einen Einblick in ein fest etabliertes Behandlungsfeld der Psychosomatik: die Musik- und Klangtherapie. Und sie lädt mit einer Mini-Klangreise direkt zum Mitmachen ein.

Klangreisen – Entspannung auf einer anderen Ebene

Im Mittelpunkt der Folge stehen die Klangreisen, die in unserer Privatklinik ChiemseeWinkel ein festes Angebot der Erlebnistherapie sind. Dabei kommen ausschließlich obertonreiche Instrumente zum Einsatz: Metallklangschalen, Kristallklangschalen, ein Monochord mit rund 39 Saiten sowie Solfeggio-Klangröhren – jede Frequenz hat eine andere spezifische Wirkung. Die Patienten liegen bequem auf Matten, werden sanft in die Entspannung geführt und lauschen anschließend 50 Minuten lang den Klängen. Viele Patienten berichten im Anschluss, nicht gewusst zu haben, wie tief sie sich entspannen können.

Was Musiktherapie von alltäglichem Musikhören unterscheidet

In der Klangtherapie werden Klänge und Instrumente je nach therapeutischem Ziel bewusst ausgewählt. Ob tiefe Entspannung, emotionale Verarbeitung oder das Wiederfinden des eigenen Rhythmus: Musiktherapie wirkt dort, wo Worte allein nicht ausreichen.

Aktiv oder rezeptiv – beides ohne Vorkenntnisse

Neben den Klangreisen, die Patienten in einer ruhenden, passiven Rolle wahrnehmen, bietet die aktive Musiktherapie Raum zum Improvisieren und Musizieren. Die wichtigsten USPs auf einen Blick:

  • Es sind für beide Formen keine musikalischen Vorkenntnisse nötig
  • es gibt kein Richtig oder falsch
  • Musiktherapie stärkt Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
  • Sie fördert innere Regulation und emotionale Verarbeitung
  • Musiktherapie wirkt auf Körper und Psyche gleichermaßen

#066

Klangreisen als Teil der rezeptiven Musiktherapie

 

 

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Mehr Informationen

Moderator Markus Sturm spricht mit der Musik- und Klangtherapeutin Silke Katzenbach über den Einsatz von Klangreisen in der rezeptiven Musiktherapie. Sie erklärt den Unterschied zwischen rezeptiver und aktiver Musiktherapie, stellt obertonreiche Instrumente wie Klangschalen und Monochord vor und betont: Vorkenntnisse sind nicht nötig. Höhepunkt ist eine Live-Miniklangreise im Studio mit Redaktionsmitglied Andrea Auer – abgeschlossen mit dem Harfenstück „Die Quelle“ von Johanna Dammert.