Podcast-Folge #053 online
Hochleistungssport und psychische Gesundheit:
Der Weg zur Selbstfürsorge
In der aktuellen Folge unseres Podcasts ‚Berg & See:le‘ spricht Host Markus Sturm mit der ehemaligen Hochleistungssportlerin Ute Mückel über ein Thema, das im Spitzensport oft unsichtbar bleibt: Ständiger Leistungsdruck, viele Ups and Downs und darüber, was passieren kann, wenn die eigene Identität fast ausschließlich aus Leistung und „immer funktionieren“ besteht.
Ute Mückel war als Triathletin über 20 Jahre im Hochleistungssport aktiv, holte drei Ironman-Siege und arbeitete nach dem Ende ihrer Karriere als Triathlon-Coach. Während der Corona-Pandemie fiel der Großteil ihrer Arbeit als Coach weg und es entstand eine Leere, in der immer wieder die Frage aufploppte: „Wer bin ich überhaupt noch?“ oder „Wie soll ich meinen Tag gestalten?“ Sie rutschte in eine Depression.
Der Schritt in eine psychosomatische Klinik
In dieser Zeit entschied sich Ute Mückel, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Schritt, der für sie lange Zeit mit Scham und einer hohen Abwehrhaltung verbunden war. Innerhalb weniger Tage stellte sie aber fest, dass es der einzig richtige Weg für sie war. In der Therapie hat sie gelernt, über sich selbst zu sprechen, sich selbst wieder zu spüren und ihre Prioritäten neu zu ordnen.
Aus ihrem stationären Aufenthalt zog Ute Mückel wichtige Erkenntnisse, die sie heute als Coach an ihre Athleten weitergibt:
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Frühzeitig auf Signale von Erschöpfung oder Überlastung achten
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Über Belastungen sprechen – „immer Funktionieren“ ablegen
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Eigene Bedürfnisse erkennen und Grenzen setzen
Neugrierig? Hören Sie gleich hier in die vollständige Folge rein!