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Spezialisiertes Therapieangebot

Corona & Psychosomatik

Hat die Corona-Pandemie auch bei Ihnen Spuren hinterlassen?

Viele Menschen haben diese Zeit als sehr bedrohlich erlebt – als eine Situation, in der sie keine Sicherheit oder Kontrolle mehr über ihr Leben hatten. Häufig haben der Lockdown und die Angst vor Ansteckung zu Isolation und Einsamkeit geführt. Spontanität und Lebendigkeit waren kaum mehr möglich. Im Zuge der Corona-Pandemie kam es zu einer deutlichen Zunahme von seelischen Erkrankungen.

Diese zeigen sich beispielsweise in Form von

  • Depressionen
  • Ängsten
  • mäßigen körperlichen Funktionsstörungen (sogenannte Somatisierungen)
  • Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
  • Gleichgültigkeit
  • Numbing („Wie betäubt sein“)

 

Erkennen Sie sich hierin wieder?

In der Klinik ChiemseeWinkel bieten wir Ihnen eine spezialisierte psychosomatische Behandlung an.

Wie hilft Psychotherapie?

Psychotherapie will nicht nur körperliche Symptome wie Erschöpfung oder psychische Symptome wie Angst und Depression verbessern. Vor allem geht es darum, Resilienz zu stärken, die eigene Vitalität, kreative Kraft und die Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt wiederzuentdecken.

Das Long-/Post-Covid-Syndrom

Etwa 10% der von Corona genesenen Patienten leiden unter einem Long-/oder Post-Covid-Syndrom. Hiervon spricht man, wenn die Betroffenen länger als 12 Wochen unter Symptomen leiden. Die Betroffenen sind zwar von der akuten Corona-Erkrankung genesen, aber keinesfalls gesund. Oftmals leiden sie unter diffusen Schmerzen, muskulärer Schwäche und/oder kognitiven Störungen. Mitunter kommt es zu schwerer Erschöpfung bis hin zur Fatigue-Symptomatik (z.B. Chronic Fatigue Syndrom, CFS). Diese umfasst neben einem allgemeinen Krankheitsgefühl auch Mattigkeit, Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung, Energielosigkeit, mangelnde Belastbarkeit sowie Symptome wie vermehrte Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen. Betroffene beschreiben ihren Zustand mit dem Begriff „Brain-Fog“ (Nebel im Gehirn). Bei psychischen Symptomen stehen meist Ängste und Depressivität im Vordergrund.

Voraussetzungen für Ihre Aufnahme bei Long-/Post-Covid

Die Klinik ChiemseeWinkel in Seebruck ist eine psychosomatische Akutklinik mit speziellen Settings für Patientinnen und Patienten, die von seelischen Erkrankungen aufgrund von Long-/Post-Covid betroffen sind.

Ihre Behandlung in unserer Klinik ist wesentlich intensiver und umfassender als bei einer Rehabilitation. Hierbei schätzen und fördern Ihre aktive Mitarbeit in der Therapie. Sie ist von zentraler Wichtigkeit für Ihren Genesungsprozess.

Unser Anspruch ist es, jedem Patienten die optimale Behandlung zukommen zu lassen. Darum eine Bitte: Falls Ihnen bereits Vorbefunde über körperliche Beschwerdebilder vorliegen, freuen wir uns, wenn Sie uns diese zur Erleichterung der Gesamteinschätzung vor Ihrer Anreise zur Verfügung stellen.

Unser Behandlungskonzept bei Long-/Post-Covid

In der Klinik ChiemseeWinkel bieten wir Ihnen einen geschützten Rahmen für Ihren Genesungsprozess. Als besonders hilfreich und wirksam hat sich unser integratives Therapiekonzept erwiesen. Dieses besteht aus intensiver Einzeltherapie (3x/Woche), Gruppentherapie (2x/Woche), sowie mehreren am Fühlen und Erleben ansetzenden Verfahren (Kunst-, Musik-, Körpertherapie).

Körperliche Aktivierung

Durch eine sanfte und gezielte körperliche Aktivierung (ohne Schmerz- oder Belastungsgrenzen zu überschreiten!) verbessern sich Ihre Atmung und Lungenfunktion, Ihr vegetatives Nervensystem, Ihr Schlaf und Ihr Schmerzerleben. Unser Ziel ist, dass Sie trotz engerer Grenzen eine gewisse Freiheit zurückerlangen.
Die Sport- und Bewegungstherapie findet überwiegend auf unserem Seegrundstück am Chiemseeufer oder in der der Natur des Chiemgauer Voralpenlandes statt. Sie wird ergänzt durch Massage, Physiotherapie, ggfs. Osteopathie sowie Entspannungsverfahren und Meditation.

Psychologische Behandlung

Ein wichtiges Ziel der Einzelbehandlung bei Ihrem Psychotherapeuten ist die Verarbeitung Ihrer Krankheit und die Entwicklung einer sogenannten „radikalen Akzeptanz“ (M. Linehan). Damit ist die Haltung gemeint: „Ich würde es mir ganz anders wünschen, es ist aber, wie es ist“. Gegebenenfalls kommen traumatherapeutische Verfahren zur Anwendung.
Die Erlebnis- und Kreativtherapien (Kunst-/Tanz-/Musiktherapie, Konzentrative Bewegungstherapie) dient dazu, dass Sie Ihre „Ich-Vitalität“ wiedererlangen.
Haben sich manche Beziehungen in Ihrem Umfeld im Zuge von Corona ich verändert? Haben sich manche Kontakte intensiviert, während sich andere Freunde abgewandt haben? Die Gruppentherapie bietet Ihnen besonders gute Möglichkeiten, Ihre Beziehungserfahrungen zu reflektieren.

I. Stressbewältigungsstrategien erlernen

Die Corona-Krise, die Corona-Pandemie stellte eine chronische Stresssituation dar. Aus langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Depressionen, Ängsten oder Burnout entwickelten wir ein besonders wirksames Modell der Stressbewältigung.
Der geschützte Rahmen und unsere bindungsorientierte Arbeit dämpfen die hohe Anspannung (Hyperarousal).
Auf neurobiologischer Grundlage gibt es gezielte Angebote auf körperlicher Ebene (Embodiment). Sie werden kombiniert mit einer gezielten Aktivierung musisch-kreativer und weiterer Ressourcen (limbisches System).
Auf therapeutischer Ebene gibt es gezielte Angebote zur Gefühlsregulierung (sogenannte Skills). Damit lernen Sie, Ängste und Befürchtungen abzubauen und wieder Offenheit und Interesse aufzubauen.

II. Verstehen

Unterstützt durch Ihren Therapeuten entwickeln Sie ein Verständnis für Zusammenhänge vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte. So können lebensgeschichtliche Belastungen (z.B. im Elternhaus) oder Erfahrungen von Einsamkeit und Isolation als Kind (z.B. bei Krankenhausaufenthalten) bislang unbeachtete „wunde Punkte“ darstellen.

III. Resilienz entwickeln

Wir unterstützen unsere Patienten dabei, wieder ein Kohärenz-Gefühl (Sense of Coherence, nach dem Begründer der Resilienzforschung Aaron Antonovsky) zu entwickeln. Ihm zufolge basiert das Kohärenzgefühl auf den folgenden drei Grundlagen:
– „Verstehbarkeit“ (des eigenen Körpers, der eigenen Gefühle und Gedanken sowie der Umwelt)
– „Handhabbarkeit“ (Entwicklung von Strategien, um mit Herausforderungen umzugehen)
– „Sinnfragen“ (bedeutsame Dinge und Lebensbereiche, für die es sich lohnt, sich anzustrengen)
Diese Grundlagen der Kohärenz werden in den Gesprächsgruppen thematisiert und dann individuell in der Einzeltherapie vertieft.
Wir unterstützen Sie dabei, persönliche Stärken wiederzuentdecken, Achtsamkeit zu entwickeln und die Fähigkeit zu erleben, auch in schwierigen Situationen selbst etwas bewirken zu können.

Sie sind von psychischen Störungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen?

Bitte nehmen Sie Kontakt auf!

Wir stehen Ihnen jederzeit für ambulante Vorgespräche zur Verfügung.
Nutzen Sie hierzu gerne unseren Rückrufservice.
Sie müssen sich um nichts kümmern – außer darum, mit unserer Begleitung wieder gesund zu werden!

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